Aktion kritischer Schüler_innen

Aktivist_innenkongress 2017

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28.04.2017 bis 30.04.2017
Ganztägig
Jugendgästehaus St. Gilgen

Du findest, dass wichtige Themen in der Schule zu kurz kommen? Dass kritische Meinungen nicht ausreichend zugelassen werden und es noch so Einiges gibt, was du zu sagen hast? Dann bist du auf dem Aktivist_innenkongress (AKKO) der AKS genau richtig! Drei Tage lang hast du gemeinsam mit 100 anderen Jugendlichen aus ganz Österreich die Möglichkeit, dich in spannenden, interaktiven Workshops mit Themen zu beschäftigen, die in der Schule oft keinen Platz finden. Die umfangreiche Themenpalette reicht von feministischer Kunst über wirtschaftliche Bereiche und Anti-Kapitalismus bis hin zu Inklusion. Die breite Auswahl ermöglicht allen, sich nach ihren eigenen Interessen weiterzubilden. Wahrend du dich tagsüber in interessanten Workshops informierst und mit anderen Jugendlichen diskutierst, werden am Abend die legendären und unvergesslichen AKS-Partys gefeiert!

 

Hard Facts

  • 28. bis 30. April 2017
  • Jugendgästehaus St. Gilgen, Salzburg
  • 100 Jugendliche aus ganz Österreich
  • Teilnahmebeitrag: € 30,- inkl. An- und Abreise, Vollpension und Workshopunterlagen

Du würdest gerne am AKKO 2017 teilnehmen, kannst dir aber die Teilnahmebeitrag nicht leisten? Meld‘ dich einfach bei uns unter 0699 11 40 82 00 – wir finden gemeinsam eine Lösung!

Die Workshops

Money, Money, Money und die Schule

„Geld regiert die Welt.“ Ein Spruch, der auch in unseren Schulen immer noch bittere Realität ist. Schon lange fehlt das Geld im Bildungsbereich und das wirkt sich auf uns aus. Je nach finanzieller Stärke und Bildungsgrad der Eltern ist der Bildungsweg von Schüler_innen schon vorgegeben. Hier diskutieren wir, wie ein Schulsystem aussehen kann, in dem niemand benachteiligt wird, und welche Möglichkeiten es gibt, um soziale Selektion nach und nach abzubauen, aber auch von wo denn das Geld eigentlich kommt, das unsere Schulen zur Verfügung haben.

Inklusion

Viele Formen der Diskriminierungen werden bereits von einem großen Teil der Gesellschaft diskutiert und bekämpft. Doch obwohl es mittlerweile einige Gleichstellungsgesetze gibt, werden Menschen mit BeHinderungen noch immer benachteiligt. Das österreichische Schulsystem hilft außerdem nicht dabei, eine inklusive Gesellschaft für alle Menschen zu schaffen – was hier und in der Welt da draußen besser gemacht werden muss, werden wir in diesem Workshop analysieren.

Mensch ärgere dich

FPÖ, FN, AFD – ojemine? Die rechten Parteien Europas erleben gerade den größten Zulauf seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Dazu kommen außerparteiliche, teils extreme Rechte, wie zum Beispiel die Identitäre Bewegung. Sie alle vertreten nicht nur eine rassistische und antisemitische Ideologie, sondern stehen auch für ein sehr konservatives Frauen*bild. Wieso sich Frauen* dennoch in (extrem) rechten Kontexten engagieren und wie sie dabei auftreten, wird neben der allgemeinen Aufbereitung der rechten Ideologie(n) und Akteur_innen ein besonderer Teilaspekt dieses Workshops sein.

Rhetorik

geschlossen nur für FLINT*

Täglich reden und kommunizieren wir miteinander. Aber die Art, wie wir lernen zu kommunizieren, ist in unserer Gesellschaft geschlechterspezifisch geprägt. Frauen* müssen still sein, dürfen sich nicht aufregen und sollten immer bedacht und leise sprechen. Männer* bewegen Massen, argumentieren lautstark und stehen zu ihrer Meinung.
Aber nicht mit uns! Unsere Gesellschaft braucht starke FLINT*stimmen, die überzeugen und bewegen. Wie du das anstellst, lernst du als Frau*, Lesbe*, inter*- oder trans*-Person in diesem Workshop!

Ökologie und Kapitalismus

Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut, so heißt es zumindest. Wirklich? Wir wollen diskutieren, wie solch ein Mythos entstehen und sich so lange in den Köpfen vieler Menschen halten konnte. Was ist der Kapitalismus und wieso bekämpft ihn niemand, wenn ohnehin alle wissen, dass er an so vielem Schuld ist? Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s nämlich nur der Wirtschaft gut!

Kill your gender

Sexuelle Identität, Gender, Geschlecht, cis, Frau*, Mann*, Inter*, non-binary, Trans*. Begriffe wie diese schwirren in unserer Gesellschaft herum, doch was bedeuten sie, woher kommen sie und wer braucht überhaupt so ein „Gender“? Wir setzten uns damit auseinander, welche Auswirkungen gesellschaftliche Kategorisierungen haben und was selbstbestimmtes Leben fernab von Normen und Vorurteilen bedeutet.

Feministische Kunst

Jedes einzelne Kunstwerk schafft die Basis für etwas Neues, vielleicht Größeres. Viele Künstler_innen haben sich diesen revolutionären Charakter zu nutze gemacht um feministische Anliegen nach außen zu tragen. Vor allem, weil auch die Welt der Kunst nicht frei von gesellschaftlich geprägten Strukturen ist, machen sich viele Kunstschaffende zur Aufgabe Sexismus, Rollenbilder und Ungerechtigkeiten aufzuzeigen. Welche Kunstrichtungen einen feministischen Anspruch verfolgen erfährst du in diesem Workshop.

Anmeldung: