17. Oct 2010| Araksya muss bleiben!
AKS und Schulsprecher des BORG 3 Wien (Araksyas Schule) organisieren Protest gegen inhumane Abschiebung
Araksya M. (14) lebt seit vier Jahren in Österreich und besucht das BORG 3.Am 13.10 kamen 5 Polizist_innen in die Schule, um sie abzuholen und aus Österreich abzuschieben.„In unserer Schule hat sich noch am Tag der versuchten Abschiebung eine große Protestbewegung entwickelt“, erzählt Moritz Wild, Schulsprecher des BORG 3.
Die Schüler_innenvertretung des BORG 3 möchte mit ihren Aktionen einen Appell an die österreichische Politik richten: „Es kann nicht sein, dass unsere Mitschüler_innen aus ihren Klassenzimmern und ihrem Lebensumfeld heraus gerissen werden!“, bekräftigt Wild seine Position.
Lukas Wedrich, Vorsitzender der Achse kritischer Schüler_innen Wien(AKS-Wien), unterstützt die Schüler_innenvertretung bei ihrem Protest.
„Gestern war es Arigona, heute ist es Araksya, morgen eine andere Schülerin oder ein anderer Schüler, die oder der von ihrem Wohnort vertrieben werden“, bezeichnet Wedrich die österreichische Innenpolitikals widerlich.
„Deswegen laden wir alle Medien zur Pressekonferenz und alle Menschen mit Zivilcourage zur darauf folgenden Demonstration ein!“, schließen Wild und Wedrich unisonso.
19.10.2010:
PRESSEKONFERENZ, 9 Uhr, Café Eiles
DEMONSTRATION „Araksya muss bleiben!“, 11 Uhr, Ballhausplatz









