20. Dec 2010| Sparbudget nicht zustimmen!
Sparpaket verstößt gegen sozialdemokratische Grundsätze wie freie Bildung und soziale Gerechtigkeit
Wien (OTS) - Unter dem Motto "Nein zum Sparbudget" stand die heuteMontag vor dem Parlament durchgeführte Medienaktion von VSStÖ, SJ undAKS. Das Sparpaket verstoße gegen sozialdemokratische Grundsätze wiefreie Bildung oder soziale Gerechtigkeit, weshalb die AktivistInnender Jugendorganisationen auch von "Altvorderen" der SPÖ wie BrunoKreisky, Johanna Dohnal oder Hertha Firnberg unterstützt wurden. "DieSPÖ-Abgeordneten dürfen dem Sparpaket nicht zustimmen", sind sich dieJugendorganisationen einig."Während Superreiche wieder fast ungeschoren davon kommen, werdenStudierenden und Familien mehrere tausend Euro aus der Taschegezogen!", erklärt SJ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi die Proteste gegenden Konsolidierungsplan. "Die Kürzung der Familienbeihilfe ist einharter Schlag für die Studierenden. Dieses Sparbudget ist ungerechtund unsozial und wird auf dem Rücken der Schwachen ausgetragen. Fürdie Abgeordneten der SPÖ ist es noch nicht zu spät sich an ihreGrundsätze zu erinnern und dieses unsoziale Budget zu verhindern undsich auf die Seite der Studierenden zu stellen", sagt StefanieGrubich, Bundesvorsitzende des VSStÖ. "Trotz der Zusicherung, dassBHS-SchülerInnen von der Kürzung der Anspruchsdauer derFamilienbeihilfe ausgenommen werden, ist nichts passiert. Dazu kommen400 Millionen Euro an Einsparungen im Bildungsbereich - das zeugtnicht von verantwortungsvoller Politik!", kritisiertAKS-Bundesvorsitzende Iris Schwarzenbacher. (Schluss)
Rückfragehinweis: Christopher Pieberl, VSStÖ Pressesprecher, Tel.: 0676 / 385 88 13
Boris Ginner, SJ-Pressesprecher, 0664 / 560 49 87
Vanessa Gaigg, Pressesprecherin der AKS, 0699 / 194 62 627









