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Aktion kritischer Schüler_innen

Podiumsdiskussion am Schüler_innenvertretungskongress

Bildbeschreibung: Schüler_innenvertretungskongress
Podiumsdiskussion am Schüler_innenvertretungskongress

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7. Mar 2012| Präsentation Schüler_innenvertretungs-Genderreport

Die gläserne Decke gibt es schon in der Schule!

Anlässlich des Weltfrauentags – 8.März – präsentiert die Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) im Rahmen einer Pressekonferenz die Ergebnisse des ersten SV-Genderreports.
„Frauen sind in Österreich immer noch nicht gleichberechtigt. Dieses Ungleichgewicht zeigt sich bereits in der Schule. Obwohl mehr Frauen für die Schüler_innenvertretung kandidieren, überwiegt Anteil der männlichen Schüler in der Vertretung“, so Eleonora Kleibel Bundesvorsitzende der AKS.

Die aks hat es sich daher in diesem Schuljahr zur Aufgabe gemacht, einen SV-Genderreport zu publizieren der diese immer noch vorherrschenden Disparität aufzuzeigen.
Für die Erhebung wurden alle 850 AHSen und BMHSen der Sekundarstufe II angefragt, 216 Schulen nahmen teil.

Allgemein gibt es in der Sekundarstufe II in Österreich mehr weibliche Schüler_innen, trotzdem spiegelt sich dies nicht in den Vertretungsorganen wider. „Dass Mädchen und jungen Frauen gar ja gar kein Interesse haben kann, der SV-Genderreport widerlegen. Bei der Zahl der Kandidaturen gibt es noch einen leichten Frauenüberhang.“, erläutert die Frauensprecherin der aks Tatjana Gabrielli. „Doch je dünner die Luft wird, desto weniger haben Frauen Platz. Im höchsten Organ der Bundesschüler_innenvertretung sind nur sechs der 29 Mandatar_innen weiblich, das entspricht einer Frauenquote von gerade einmal 20 %“.

Diesen Umstand gilt es zu verändern, daher ist es wichtig direkt an den Schulen anzusetzen und sich verstärkt für die Aufhebung von Geschlechterungleichgewichten einzusetzen.
„Es war uns wichtig mit dem SV-Genderreport aufzuzeigen, dass Schule kein abgetrennter Raum von gesellschaftlichen Phänomene ist und sich ebenso Ungleichgewichte und Miss- stände in der Schule abzeichnen. Junge Menschen erlernen so schon früh ein männerdominiertes Vertretungs- und Politikverständnis.“ kritisiert die Bundesvorsitzende Kleibel.

„Wir wollen Mädchen und Frauen nicht eine Opferrolle drängen, sondern sie eher dazu ermutigen, sich in der Vertretung zu engagieren. Insgesamt geht es um eine Sensibilisierung, um das Wahrnehmen und Erkennen von Ungleichgewichten und um die Entwicklung von geschlechterbewussten Konzepten und Umgangsformen in der Schule“, meinen Gabrielli und Kleibel abschließend.

 

 

 

 

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