3. Aug 2011| Lehren will gelernt sein
Gegen Knock-Out-Phase bei Lehramtstudien
Die Aktion Kritischer Schüler_innen (AKS) und der (VSStÖ) kritisieren das geplante Auswahlverfahren für Lehramtstudien.
„Jungen Menschen erst nach zwei Semestern zu sagen, ob sie für ein Studium ”geeignet” seien oder nicht, ist absolut fahrlässig und benachteiligt besonders jene, die sich ein Studium nur schwer leisten können“, sind sich Mirijam Müller, Bundesvorsitzende des VSStÖ, und Eleonora Kleibel, Bundesvorsitzende der AKS, einig.
„Zugangsbeschränkungen stellen für viele junge Menschen eine große Hürde dar. Ganz egal, ob sie als Studieneingangsphase getarnt werden oder punktuelle Aufnahmeprüfungen sind, halten sie viele junge Menschen vom Studium ab. Doch gerade jetzt haben wir in Österreich einen massiven Mangel an Lehrpersonal, der durch Zugangsbeschränkungen noch verschärft wird. “, so Müller.
„Anstelle von Zugangsbeschränkungen und Knock-Out Phasen müssen endlich echte Orientierungsphasen in allen Studien implementiert werden, damit sich angehende Pädagog_innen bewusst für diesen Beruf entscheiden können. Wir brauchen die besten Lehrpersonen für unsere Schulen. Gerade deshalb muss die Ausbildung aller Pädagog_innen endlich an den Universitäten verankert und ein freier Zugang gewährleistet werden“, schließt Kleibel.
Rückfragehinweis:
Eleonora Kleibel, AKS-Bundesvorsitzende, Tel.: +43 699 11408142
Susannika Glötzl, VSStÖ-Pressesprecherin, Tel.: +43 676 385 8813









