Aktion kritischer Schüler_innen


Kandidatin zur Bundesschulsprecherin

12. Mai 2018

 

Meine Kandidatur zur Bundesschulsprecherin:

Name: Nina Mathies
Musik: Alternative, Rock, Indie
Hobbies: Skaten, Pfadfinderin, Musik hören
Motto: #lautfüralle
LSV bedeutet für mich: eine echte Vertretung für alle zu sein.
In 5 Jahren: blicke ich aufs Bildungssystem und sehe ein Schulsystem, in dem die Interessen aller Schüler_innen gehört werden und wir uns frei entfalten können!
Ich will die Welt verändern, weil: sie es braucht.

Was genau hat deine Kandidatur mit mir als Schulsprecher_in zu tun? Ich kann dich ja gar nicht direkt wählen?

Ja da hast du Recht. Derzeit wird die Bundesschulsprecherin nur von den amtierenden Landesschulsprecher_innen aus den Bundesländern und den Vertreter_innen der Zentrallehranstalten gewählt – sprich von 29 Personen. Was du aber sehr wohl entscheiden kannst, ist wer aus deinem Bundesland in die Bundesschüler_innenvertretung geschickt wird, sprich wer eine von drei Landesschulsprecher_in für dein Bundesland wird.  Dementsprechend entscheidet deine Stimme am LSV-Wahltag nicht nur darüber wer dich und deine Mitschüler_innen in deinem Bundesland vertritt (also in der LSV ist), sondern auch wer dich zukünftig vor unserer Bundesregierung vertreten wird.  Es liegt an dir zu entscheiden, ob du eine Bundesschulsprecherin haben willst die bereit ist sich mit dieser Regierung anzulegen oder einen Bundesschulsprecher der ihr konstant Honig ums Maul schmiert.

Wie genau kann ich dich jetzt unterstützen?

In ganz Österreich haben sich Teams zusammengefunden die gemeinsam unter dem Hashtag lautfüralle kandidieren, weil sie genau wie ich die Stimme aller Schüler_innen hörbar machen möchten. Unterstütz als Schulsprecher_in eines dieser Teams damit im nächsten Schritt Personen in der Bundesschüler_innenvertretung sind, die mich in meiner Kandidatur als Bundeschulsprecherin unterstützen. Welche Teams das sind findest du weiter unten.

Jede Stimme, jeder Punkt zählt. In diesem Schuljahr ist vieles an Tageslicht gekommen was unsere jetzigen Landesschüler_innenvertretungen in ganz Österreich aber auch die Bundesschüler_innenvertretung betrifft. In diesem Schuljahr hat sich gezeigt, dass es Zeit wird, dass veraltete Strukturen in unserer Vertretung aufgebrochen werden. In diesem Schuljahr hat sich gezeigt, dass es Zeit für eine gründliche Veränderung braucht. Es wird Zeit für eine Vertretung, die wirklich laut für alle in diesem Land ist.

Warum kandidierst du als Bundesschulsprecherin?

Ich kandidiere als Bundesschulsprecherin, weil dieses Amt einen Gegenstimme sein muss. Eine Gegenstimme zu der Wiedereinführung von Ziffernnoten in Volksschulen, getrennten Deutschklassen und so vielen anderen Plänen, die die schwarz-blaue Regierung gerade in Angriff nimmt. Die Bundesschüler_innenvertretung ist gerade jetzt von so großer Relevanz! Es braucht eine kritische Stimme gegenüber einer Regierung, der wir egal sind. Gegenüber einer Regierung, die Entscheidungen trifft, basierend auf Ausgrenzung und Polarisierung.

Was willst du dass sich in der BSV ändert?

Die BSV muss kritischer sein und nicht immer nur still sitzen und zustimmen.
Die BSV muss laut für alle sein und ihr Amt ernst nehmen.
Die BSV soll nicht ein Sprungbrett für Jugendliche in die Politik und in Parteien sein, die BSV ist das Sprungbrett für unsere Anliegen als Schüler_innen, für eine faire und gute Bildung! Konkret will ich daher, dass sich die BSV kritisch äußert wenn die Bundesregierung etwas tun, dass zum Nachteil vieler von uns ist.

Was kritisierst du an der Bundesregierung?

Wenn man sich das Regierungsprogramm ansieht dann kommt auf acht Seiten 14 mal das Wort Leistung, 6 mal das Wort Wirtschaft und null mal das Wort Chancengleichheit vor. Das zeigt sehr gut für was für eine Art Bildungspolitik und Bildungssystem sich diese Regierung vorstellt. Ihr liegen nicht alle Schüler_innen in diesem Land am Herzen. Wer es sich selber richten kann, kommt weit wer nicht hat Pech gehabt. Was mich am meisten an der Regierung stört ist dass sie konstant daran interessiert ist uns unter einander zu dividieren und uns schon als junge zu spalten. Dem werde ich mich als Bundesschulsprecherin entschieden entgegenstellen.