Aktion kritischer Schüler_innen


Nachhilfe für Sebastian Kurz!

13. Dezember 2017

AKS erteilt Sebastian Kurz eine Nachhilfestunde und fordert Anpassung der Schulbeihilfen!

Mit der heutigen Medienaktion rechnete die Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) Sebastian Kurz vor, was es für die Geldtaschen der Eltern heißt, wenn sie ihre Kinder zur Schule schicken. „Schwarzblaue Sozialpolitik hatte noch nie den Anspruch, die Ärmsten zu unterstützen. Doch die wenigsten denken daran, was diese Politik für uns Schüler_innen zu bedeuten hat“, kritisiert Jasmin Chalendi, Bundesvorsitzende der österreichweiten Schüler_innenorganisation.

„Seit 2007 wurden die Beihilfen für Schüler_innen nicht mehr der Inflation angepasst. Und außerdem stehen sie Schüler_innen erst ab der zehnten Schulstufe zu. Das ist absurd! Die Bildungsreformen, die die schwarz-blaue Koalition planen, sehen hierfür keine Verbesserungen vor. Durch die vorhergesehene Wiedereinführung von Ziffernnoten und Leistungsgruppen wird die soziale Selektion nur noch mehr verstärkt!“, erklärt Chalendi.

Mit der Kampagne ‚Schluss mit der Bildungseiszeit’ forderte die AKS zu Beginn des Schuljahres bereits mehr Mitbestimmungsrechte für Schüler_innen. Mit der heutigen Medienaktion eröffneten sie den zweiten Kampagnenschwerpunkt ‚Sozial Gerecht’. „Gerade unter Schwarz-Blau wird dieses Thema enorm wichtig sein!“, erklären die Schüler_innen heute vor der ÖVP-Zentrale und rechnen sich auf Tafeln aus, wie hoch die Kosten für ihre Bildung, also zum Beispiel die Kosten für Schulreisen, Hefte und Ähnlichem in absoluten Zahlen sind.

„Diese Zahlen sind schockierend! Es wird immer wieder von den sogenannten „versteckten Schulkosten“ geredet, doch nur die wenigsten denken darüber nach, was das für Familien wirklich bedeutet. Bildung muss endlich fair für alle zugänglich sein!“, schließt Jasmin Chalendi ab.

 

Die AKS fordert:

  • Anpassung der Schulbeihilfe nach zehn Jahren an die Inflation – von 1.130 Euro auf ca. 1.356 Euro! Eine Erhöhung von min. 20%!
  • Schulbeihilfe ab der fünften Schulstufe statt der zehnten Schulstufe