Aktion kritischer Schüler_innen


AKS ad Studiengebühren: Wir sind die Studierenden von morgen!

15. Dezember 2017

AKS-Chefin Chalendi: „Wir Schüler_innen werden Schulter an Schulter mit den Student_innen protestieren, denn die Studiengebühren sind ein massiver Einschnitt in die Zukunft derer, die jetzt in den Klassenzimmern sitzen!“

„Wer soziale Selektion fördert,“ – so Jasmin Chalendi, Bundesvorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) – „der bekommt unseren Widerstand zu spüren!“

Heute, kurz vor Abschluss der Koalitionsverhandlungen, wurde bekannt, dass ÖVP und FPÖ sich auf allgemeine Studiengebühren geeinigt haben. Diese wurden im Rahmen eines Konzeptes veranschlagt, dass dafür Sorge tragen soll, Akademiker_innen in Österreich zu halten, indem ihnen nach Abschluss des Studiums Steuervorteile angeboten werden, über die sie die bezahlten Studiengebühren zurückerhalten können.

„Was die zukünftige Regierung dabei nicht zu interessieren scheint ist, dass sie all jenen den Zugang zu höherer Bildung verweigern, denen nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, Studiengebühren zu bezahlen“, gibt Chalendi zu bedenken.

„Schon unser Bildungssystem erschwert jungen Menschen den Bildungsaufstieg massiv und nun sollen ihnen nach Abschluss der Reifeprüfung noch zusätzlich Steine in den Weg gelegt werden.“, so Chalendi weiter.

Weil vor allem Schüler_innen, die in Zukunft studieren wollen, unter den Studiengebühren zu leiden haben, ruft die AKS alle Schüler_innen auf, Schulter an Schulter mit den Student_innen auf die Straße zu gehen und auch beim Schulstreik am Tag der Angelobung lautstark für einen freien Hochschulzugang einzustehen.

„Die zukünftige Bundesregierung verkauft die Chance auf höhere Bildung für Kinder aus ärmeren Familien“, empört Chalendi sich. „Aber das lassen wir nicht auf uns sitzen. Wollen sie selektieren, werden wir revoltieren!“, so Chalendi abschließen.