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Aktion kritischer Schüler_innen

Gruppenfoto von der Politischen Akademie der AKS

Bildbeschreibung: PolAKS
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Einkommensschere

In Österreich verdienen Frauen im Schnitt 25.5 Prozent weniger als Männer. Dieser Große Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männer in Österreich bringt Österreich traurigerweise auf einen der letzten Plätze was Geschlechtergerechtigkeit bei Lohngehältern betrifft.
Faktoren, die die Einkommensschere sicher ein bisschen erklären und gegen die angekämpft werden muss sind auf der einen Seite, dass die (Gehalts)Aufstiegschancen für Frauen durch oft vorkommende Familien bedingte Berufsunterbrechungen enorm vermindert werden und auf der anderen Seite, dass Frauen zum Beispiel aufgrund von mangelnder Frauenförderung oder aufgrund von Rollenbildern in den viel schlechter bezahlten Berufsbranchen tätig sind. Das hat zufolge, dass Frauen im Alter im Durchschnitt nur etwa die Hälfe einer Pension eines Mannes ausbezahlt bekommen.
Durch all diese Umstände leben ca 14% aller Frauen in Österreich (mehr als eine halbe Million) unter der Armustgrenze von denen 6% sogar in akuter Armut leben.
 Trotz all diesen Fakten scheint kein Interesse darin zu bestehen Frauen politische Maßnahemen wie zum Beispiel Quoten oder bedienungsloses Grundeinkommen so schnell wie möglich durchzusetzen.

Gläserne Decke

Frauen machen über 50% der Weltbevölkerung aus, in jeglichen Führungspositionen ist dieser Prozentsatz jedoch drastisch niedriger und beträgt nur zwischen 5% und 10%. Dieses Phänomen, bei dem deutlich wird, dass Frauen bei gleichem Aufwand spätestens im Mittelmanagement „hängen bleiben“ wird als gläserne Decke bezeichnet, da es eine unsichtbare Barriere darstellt.
Diese Barriere tritt nicht nur in Unternehmen auf sondern in allen Bereichen. Ein gutes Beispiel ist das Kochen. Fast alle junge Frauen lernen kochen und auch in den meisten Haushalten, sind Frauen für die Küche zuständig. Fast alle Haubenköche und Restaurantinhaber sind jedoch männlich und genau denselben Prozess kann man in jeglichen Berufsfeldern sehen wie zum Beispiel ist die Masse der Friseur_innen weiblich, diejenigen die im Fernsehen auftreten sind hingegen fast immer Männer. Auch der Reitsport bietet ein weiteres gutes Beispiel für das „Hängenbleiben“ von Frauen.
Dieses Phänomen zeigt auf wie wenig Frauen an Gleichberechtigung genießen können uns ist eine logischer Erklärung für die systematische Schlechterstellung von Frauen im Berufsleben und kann speziell durch Maßnahmen wie Frauenquoten bekämpft werden.

Frauenpolitische Maßnahmen

Obwohl es in Österreich ein Gleichbehandlungsgesetz gibt, sind Frauen in vielen Bereichen Männern nicht gleichgestellt. Besonders im Berufsleben werden diese Unterschiede immer wieder deutlich. Frauen haben meist die schlechter bezahlten Jobs inne, da sie auf Grund ihres Geschlechts schlechtere Chancen speziell für bessere Arbeitsplätze haben. Dies ruht mitunter auf alten Traditionen, die der Frau lange den Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt haben und Frauen als zuständig für Haushalt und Kinder erklären, was ihnen so wiederum die Möglichkeit Karriere zu machen nimmt. Diese veralteten Traditionen und Denkweisen dürfen besonders in einem fortschrittlichen Land wie Österreich, in dem genügend Kinderbetreuungsplätze vorhanden sein sollten, auf die Chancen von Frauen im Berufsleben keinen Einfluss mehr nehmen.
Um Frauen die gleichen Möglichkeiten zu gewähren, reicht ein Gleichbehandlungsgesetz jedoch nicht aus und Frauenquoten sind immer noch genauso wichtig, wie in den 80er Jahren, wo erstmals diese Forderungen aufkamen. Denn nur durch Quoten, die festlegen, dass mindestens 50% der Beschäftigten in zum Beispiel einem Unternehmen weiblich sind, ist qualifizierten Frauen die Chance gegeben Männern gleichgestellt zu sein. Diese Maßnahme zielt nicht darauf ab Frauen zu bevorzugen sondern nur darauf gleichqualifizierten Frauen auch die Möglichkeit zu einer guten Karriere zu geben.
Nur durch die 100%-ige Umsetzung von Frauenquoten in allen Bereichen ist eine Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt umsetzbar.

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