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Aktion kritischer Schüler_innen

Gruppenfoto von der Politischen Akademie der AKS

Bildbeschreibung: PolAKS
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Literatur

In dieser Rubrik wollen wir verschiedenste Autorinnen vorstellen, denen wir den Platz geben wollen, den sie verdienen, in der Buchindustrie aber oft nicht bekommen.
Vorschläge nehmen wir gerne entgegen unter aks@aks.at!

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Anna Maria Jokl – Die Perlmutterfarbe

Ihren Roman „Die Perlmutterfarbe“ schrieb Anna Maria Jokl im Prager Exil, nachdem sie vor den Nazis fliehen musste. Darin stellt sie die Entwicklung des Nationalsozialismus und die Entstehung von nationalistischen Tendenzen im allgemeinen anhand von zwei Schulklassen dar.

Wegen eines vertuschten Diebstahls und eines B-Schülers, der des Diebstahls verdächtigt wird, spaltet sich die A-Klasse in zwei Gruppen. Die eine, größere Gruppe grenzt sich von der B-Klasse ab, meidet diese und unterstellt dieser, anders zu sein. Die kleinere Gruppe bleibt rational und versucht, die wahren Schuldigen herauszufinden.


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Christa Wolf - Medea. Stimmen

Christa Wolf nimmt sich des alten Medea-Mythos an und verarbeitet ihn neu. In der griechischen Mythologie tötet Medea ihre Kinder und Kreusa, die Tochter des Königs von Korinth, in die sich ihr Ehemann Jason verliebt hat, da sie aufgrund ihrer Andersartigkeit und Gerüchten, wonach sie ihren Bruder ermordet habe, von dort verstoßen wird.

In Christa Wolfs Rezeption des Stoffes lässt diese verschiedene Beteiligte zu Wort kommen, also auch Medea, Jason und die Königstochter, wodurch die Geschichte eine andere und Medea zum Opfer einer Verschwörung auf der Suche nach einer Schuldigen wird.

 

 

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Verena Stefan - Häutungen

Das Buch „Häutungen“ von Verena Stefan erschien 1975 im Verlag Frauenoffensive in München und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Kultroman der Frauenbewegung der 70er Jahre.

„Häutungen“ zeigt kleine Lebensabschnitte der Autorin, die beginnt ihr Leben aber auch besonders ihre Sexualität, emanzipiert zu gestalten. Sie erzählt von alltäglichen Problemen mit denen Frauen konfrontiert sind, an denen auch sie immer wieder scheitert. Gegen die ungebrochene Machtstellung des Mannes im Alltag und der Sexualität kämpft sie, manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich an, um Feminismus nicht nur in der Politik, sondern auch in ihrem eigenen Leben zu etablieren.

Ein sehr persönlicher Roman, dessen Thematik noch heute aktuell ist und zum Denken anregt.


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Sybilla Hermann, Eva Linsinger - Weißbuch Frauen, Schwarzbuch Männer

In diesem wissenschaftlich Buch von Sibylle Hamann und Eva Linsinger das 2008 erschienen ist sammeln die beiden Autorinnen übersichtlich und verständlich gegliedert schockierende Fakten über die Situation von Frauen in Österreich.

"Die Frauen haben gelernt, neue Berufsfelder erobert, sie haben in ihrem Privatleben Kompromisse gemacht und es sogar bis zum "Alpha-Mädchen" gebracht. Und was haben sie davon? Ziemlich wenig. Statt der "Hälfte der Welt und der Hälfte der Macht" zermürben sich Frauen mit der doppelten Arbeit für geringeren Lohn. Das ist die düstere These von Eva Linsinger und Sibylle Hamann im "Weißbuch Frauen, Schwarzbuch Männer"."

diestandard, 19.02.2008

 

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